Colossal stellte Cy Kuckenbakers Everything Twice am 30. Oktober vor. Auf der Website des Filmemachers ist die Arbeit als elfminütiger Dokumentarfilm verzeichnet. Der Autor verbindet ungewöhnliche selbstgebaute Kameras, Burnout und seine eigene Erfahrung mit Sehproblemen.
Das gibt Anlass, über die Werkzeugwahl nachzudenken. Ein mühsamer Weg zum Bild kann Teil einer Geschichte werden, wenn er mit dem Gesagten zusammenhängt. Unvollkommenheit braucht dann keine Bildunterschrift über analoge Seele: Sie hat einen konkreten Kontext.
Wir machen aus einem persönlichen Bericht weder eine allgemeine Erholungsmethode noch ziehen wir medizinische Schlüsse. Für Bildautoren ist eine andere Frage interessant: Was verändert sich, wenn Geschwindigkeit nicht mehr die wichtigste Tugend ist? Der Link führt zum Film auf der Vimeo-Seite seines Machers. Er verdient die Zeit, um die er bittet, statt nur eine weitere schnelle Referenz abzugeben.